Details zur Veranstaltung

18.04.2020

Elternbrief zur aktuellen Situation

Liebe Eltern,                                                                                                                                                 

ich hoffe, Sie sind wohlbehalten durch die Ferienzeit gekommen und haben fröhliche Osterfeiertage verleben dürfen.

Leider dauert die Schulschließung weiter an – nun voraussichtlich bis zum 04.05.2020. So konnten wir es auch den Medien entnehmen. Präzisierungen zum Ablauf des Wiedereinstieges werden wir wohl noch im Laufe der nächsten Woche erhalten. Ein Orientierungsrahmen wird auf Landesebene hierzu im Moment erstellt.

Frau Dr. Eisenmann verweist in einem Interview mit dem SWR (Quelle: https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/schulstart-in-bw-kultusminsterin-eisenmann-gegen-verkuerzung-sommerferien-100.html) auf Folgendes:

„Der Schulbetrieb in Baden-Württemberg startet wieder - wenn auch stark eingeschränkt. Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) konkretisierte im SWR-Interview die Pläne für die Zeit ab dem 4. Mai.

Demnach wird ab diesem Stichtag der Unterricht in den Klassen aller allgemeinbildenden Schulen, bei denen in diesem oder im nächsten Jahr die Abschlussprüfungen anstehen, sowie mit den Abschlussklassen der beruflichen Schulen, starten. "Gesundheitsschutz geht vor" und stehe über allem, so Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) im SWR-Interview. Grundlage sei in jeder Schule die Einhaltung von Hygiene-Geboten wie etwa der Mindestabstand von mindestens 1,5 Metern. Dies sei den älteren Schülern deutlich leichter zu vermitteln.

Vom eingeschränkten Schulstart ab dem 4. Mai ausgenommen sind die Schüler der vierten Klassen, die im Anschluss an dieses Schuljahr auf weiterführende Schulen wechseln. Über das weitere Vorgehen in diesen Fällen werde man in der kommenden Zeit intern beraten und abwägen, wie man mit den Viertklässlern umgehe, so Eisenmann. Ein konkretes Datum für deren Rückkehr an die Schulen nannte sie nicht. Für die schrittweise Öffnung sei allerdings auch hier die Einhaltung von Hygiene-Vorgaben die Grundvoraussetzung.“

 

Die Notfallbetreuung hingegen werden wir weiterhin für die Grund- und Realschule anbieten. Bisher wurde diese jedoch nicht nachgefragt. Wir prüfen außerdem, ob eine Ausweitung des Personenkreises auf Alleinerziehende möglich ist.

Im Moment arbeiten wir in Rück- und Absprache mit unserem Träger und u.a. mit der Reinigungsfirma „Alles klar!“ an einem angepassten Hygieneplan. Schon mit Bekanntwerden einer ersten positiven Testung in unserer Schülerschaft hatten wir Wert auf eine erhöhte Desinfektionswirkung durch eine geeignete Reinigungsmittelbeimischung von Seiten der Reinigungsfirma gelegt. Nun werden wir diesen ersten Schritt mit weiteren Maßnahmen noch mit einem geeigneten Handlungskonzept (z.B. Verkürzung des Reinigungsturnus etc.) komplettieren.

Zudem erstellen wir eine auf Covid-19-Infektionsrisiken angepasste Gefährdungsbeurteilung mit technischen und organisatorischen Maßnahmen, um mögliche Risiken zu minimieren.

Hinsichtlich der Gestaltung der häuslichen Arbeitszeit durch unsere Lehrkräfte arbeiten wir im Moment mit dem Kollegium in der Realschule daran, einheitliche Standards zu vereinbaren, die jedoch noch genug pädagogische Freiheit gewähren, um lerngruppenbezogen und schülerbezogen Anpassungen vornehmen zu können. Es stellt eine große Herausforderung dar für die sehr unterschiedlichen häuslichen Arbeitsplätze mit unterschiedlichen technischen Voraussetzungen bei sehr unterschiedlichen Elternwünschen ein maßvolles und zugleich herausforderndes Aufgabenniveau zu finden.

In dem kleinen Kollegium der Grundschule findet ja ohnehin schon eine enge Zusammenarbeit unter den Lehrerinnen statt und konnte bisher in der konzeptionell schon verankerten Wochenplanarbeit fortgefahren werden. Auch hier werden wir in der nächsten Woche in den Austausch gehen, wie wir an dieser Stelle für die Einführung in neue Themengebiete Sorge tragen können.

Den Elternkontakt wollen wir (RS) auch dadurch intensivieren, indem wir daran arbeiten, allen Eltern einen elternspezifischen Zugang bei Iserv einzurichten. So können wir auch über die neuesten Entwicklungen künftig immer direkt informieren, ohne über den Iserv-Zugang des Kindes gehen zu müssen.

Sowohl in der Grund- als auch in der Realschule verfügen wir nun über einen Glasfaseranschluss. Herrn Zimmermann möchte ich an dieser Stelle in unser aller Namen einen herzlichen Dank für sein Engagement hierbei und für seine Sorge um unseren Iserv-Support zum Ausdruck bringen.

Vielen Dank auch für die vielen positiven und auch anregenden Rückmeldungen, die Sie den Kolleg*innen im Laufe der letzten Wochen haben zukommen lassen.

Herzliche Grüße und den Kindern wieder einen guten Start.

Axel Janke

(Schulleiter St. Bernhard)